PRESSE

Pressebericht Oktober 2003 in einer Regionalzeitung
 
 

Im Jahr 1974 waren es sieben Interessierte, die sich ein Mal pro Woche zusammenfanden, um den Ausführungen und Übungsanleitungen von Franz Kienesberger zu lauschen. Mittlerweile hält der Saalfeldner seine Kurse teilweise fünf mal pro Woche ab und veranstaltet nebenbei auch noch Yoga-Wochenseminare in Italien, Griechenland und Ungarn. Weit über tausend Schüler hat der Yoga-Lehrer.

Schon in die Geheimnisse des Jahrtausende alten Systems eingeweiht. Er selbst entdeckte die Lehre vor vierzig Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme durch einen befreundeten Künstler und Philosophen für sich. „Ich habe mir einschlägige Literatur besorgt und anschließend begonnen zu meditieren. Ich habe die Füße verdreht, die Arme verknotet, mich auf den Kopf gestellt – so wie es die Yogaübungen eben vorschreiben“, erinnert sich Franz Kienesberger schmunzelnd.

Ein Satz stach dem Saalfeldner beim Studieren der Bücher immer wieder ins Auge: „Ist der Schüler bereit, ist der Meister da“, stand da zu lesen. „Meine Neugier aufs Spirituelle war geweckt“, erzählt der Pinzgauer , “und ich begann, beim Meditieren um einen Meister zu bitten, der mir weiterhelfen sollte.“

Der Meister, der ihm daraufhin gesandt wurde, nannte sich „ Swami Dev Murti “, ein Yogi aus Delhi der nach Saalfelden kam, um die fernöstliche Gesundheitslehre zu verbreiten. Der Inder weihte Franz Kienesberger in die Geheimnisse der Yoga-Lehre ein und riet ihm, selbst zu unterrichten. Während die „bessere Hälfte“ von Franz Kienesberger ihren Gatten schon auf Nimmerwiedersehen in Indien verschwinde sah, tat der Saalfeldner den Vorschlag seines Lehrmeisters als unsinnig ab: “Ich bin Spenglermeister, kein Yogi“, meinte Franz Kienesberger . Das Kapitel war für ihn erledigt. Fünf Jahre später hielt er seinen ersten Kurs ab.

„Yoga ist nichts anderes als die volle Erfahrung

des menschlichen Lebens. Es ist eine

Wissenschaft vom innerlich geeinten Menschen!“

Jacques S. Masui

 

Yoga ist ein Jahrtausende altes System zur Schulung von Körper, Geist und Seele, das seinen Ursprung in Indien hat. Es ist weder an den Hinduismus noch an sonst einer Religion gebunden. Der bekannteste der vier Yoga-Wege ist der „ Hatha-Yoga “. Ziel dabei ist es, den rastlosen Geist unter Kontrolle zu bringen und in inneren Frieden mit sich selbst umzuwandeln, der wiederum den äußeren Frieden mit der Gesellschaft zur Folge hat. „ Hatha-Yoga “ erhält die Gesundheit des Körpers und verhindert, dass negative Emotionen den Organismus vergiften können. Leitsatz: „ in einen gesunden Körper lebt ein gesunder Geist!“

„Ich habe seit ich die Yoga-Lehre kenne, meine gesamte Lebensweise überdacht und verändert“, erzählt Franz Kienesberger – Nichtraucher, Antialkoholiker und fast Vegetarier. Durch die fernöstliche Lehre gewann er viele neue Erkenntnisse. „Ich fand heraus, dass ich für mein Leben die volle Verantwortung übernehmen muß . Wenn mir etwas Schlechtes oder auch Gutes widerfährt, bin ich selbst der Macher, weil ich die Ursache gesetzt habe. Jeder Gedanke, den ich aussende, kommt wieder retour. Wie wenn ein Stein ins Wasser fällt – in der Mitte gehen die Wellen auseinander und am Ende kehren sie wieder zum selben Punkt zurück. Selbst simple, volkstümliche Sprüchen wie, „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt`s zurück!“ Oder das bekannte Kant-Zitat, „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge auch keinen anderen zu!“ bestätigen diese These.“

Yoga ist laut Franz Kienesberger für Menschen von zehn bis achtzig geeignet und einfach zu erlernen: „Alles Große ist einfach“, hat der 75-jährige die Erfahrung gemacht. „Jeden leuchtet ein, dass man richtig atmen muß , damit der Sauerstoff ins Blut transportiert und der Stoffwechsel in Gang gebracht werden kann. Um gutes Blut zu haben, muß ich mich - einfach ausgedrückt – gut ernähren. Ein Auto braucht ja auch den richtigen Treibstoff, um fahren zu können.“ Franz Kienesberger ist dankbar, Yoga für sich entdeckt zu haben. „Wichtig ist bloß, dass man – auch wenn man dann und wann mit spirituellen Erfahrungen in Berührung kommt – immer mit fünf Füßen am Boden bleibt“, lacht der Saalfeldner .

Text: Silke Burgsteiner
Fotos: der platzhirsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Yoga der 7.a / 7.b / 8.a

 

 „Mit Yoga zu einem Leben voller Harmonie und Frieden finden; Körper, Seele und Geist in Einklang bringen und damit seine innere Schwingungsfrequenz erhöhen und selbst Schöpfer seines Schicksals, seiner Gesundheit und seines Wohlergehens sein“ – diese und zahlreiche andere Ratschläge, Tatsachen und Weisheiten bekamen wir, die 7.a, am Dienstag, dem 04.11.2003, im Rahmen der Gesundheitstage in einer 3-stündigen Einführung in den Begriff YOGA und dessen Anwendungsgebiete und Wirkung von Franz Kienesberger übermittelt.

 

Der Saalfeldner beschäftigt sich seit 1964 mit YOGA und gibt seit fast 30 Jahren regelmäßig Kurse für Jung und Alt an der VHS Zell am See sowie in Saalfelden.

Nach einer ausführlichen Erklärung dieser „Zu-sich-selbst-Findung“ und einigen Ratschlägen, wie man selbst und einfach sein Wohlbefinden steigern kann, gingen wir zum praktischen Teil über. Atemübungen sollten uns alle ruhig, konzentriert und aufnahmefähig werden lassen, um anschließend mit den so genannten „Krokodilsübungen“ beginnen zu können. Dies sind Übungen, welche die Muskeln und Bänder langsam dehnen und kräftigen und dadurch die Gelenke entlasten und die gesamte Haltung verbessern.

 

 

 

 Zum Abschluss erklärte uns Herr Kienesberger noch einige meditative Übungen, die helfen sollten, zu mehr Ruhe, Entspannung und Wohlbefinden zu finden. Doch stellte sich dabei für einige heraus, dass solche Meditationshaltungen wie beispielsweise der LOTOSSITZ auf keinen Fall leicht einzunehmen und bei erstmaligem Praktizieren auch nicht unbedingt entspannend sind.

 

Stellvertretend für die gesamte 7.a möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Frau Prof. Kriechbaum und Herrn Prof. Seiler für die Organisation dieses interessanten „Schnupperkurses“ und natürlich auch bei Herrn Kienesberger bedanken. Und vielleicht hat dieser Vortrag ja sogar das Interesse des ein oder anderen geweckt, sich intensiver mit diesem großen Themengebiet auseinanderzusetzen.

 

Magdalena und Stephanie Bernsteiner 7.a

 

 

 

 

….ein weiterer Bericht der 8.a

 

 Im Rahmen der Gesundheitstage hatte unsere Klasse das Vergnügen einen Vormittag mit dem Yoga-Lehrer Franz Kienesberger zu verbringen. Er versuchte uns die Lehre des Hatha Yoga näherzubringen.

 

Yoga ist eine Wissenschaft vom Leben, die vor Tausenden von Jahren ihren Ursprung in Indien hatte. Das Ziel ist die Vereinigung von Körper, Geist und Seele mittels Atem-, Meditationstechniken und verschiedener Yoga- Stellungen.

Nach einer ausführlichen Einführung konnten wir uns selbst von der positiven Wirkung des Yoga überzeugen, indem wir unter der Anleitung von Herrn Kienesberger verschiedene Übungen durchführten. Eine entspannende Meditation rundete schließlich das ganze Programm ab und wir fühlten uns gestärkt für den restlichen Schultag.